Memento Mori – und warum du trotzdem jeden Tag aufschiebst
Du schiebst auf.
Nicht, weil du faul bist.
Sondern weil du glaubst, du hättest unendlich viel Zeit.
Wir alle kennen es.
Dieses leise „Ich mach das morgen“.
Aber morgen ist nie sicher.
Im Stoizismus heißt es: Memento Mori – erinnere dich daran, dass du sterben wirst.
Ein harter Satz. Aber vielleicht der wichtigste.
Der Zauber der Vergänglichkeit
Wir können das als negativ sehen – oder als das größte Geschenk.
Denn was endlich ist, wird wertvoll.
Ohne Vergänglichkeit wäre alles egal.
Beziehungen. Projekte. Momente.
Wenn du weißt, dass etwas endet, fängst du an, es zu schätzen.
Deine Illusion von endloser Zeit
Du lebst, als würdest du ewig leben.
Tauscht Zeit gegen Ablenkung.
Verlierst Jahre im Loop aus Konsum, Dopamin und kurzfristigem Spaß.
Aber stell dir vor, dein Leben hätte eine Deadline.
Nicht morgen. Nicht in fünf Jahren. Sondern heute.
Was würdest du anders machen?
Dopamin gegen Bedeutung
Ich war wie du.
Wochenenden im Rausch.
Spiele, Feiern, Ablenkung.
Weil ich nicht hinschauen wollte.
Nicht auf meine Ängste, nicht auf meine Fragen, nicht auf mein Leben.
Aber das ist Selbstzerstörung auf Raten.
Du verlernst, was es heißt, an etwas zu arbeiten.
Etwas aufzubauen, das bleibt.
Etwas, das dich erfüllt.
Flow statt Flucht
Die einzige Lösung:
Finde dein Projekt.
Dein Werk.
Deinen Sinn.
Nicht für Likes.
Nicht für Status.
Sondern für dich.
Wenn du im Flow bist, brauchst du kein billiges Dopamin mehr.
Du willst dann kein Feierabendbier.
Du willst weitermachen.
Die Deadline ist real
Memento Mori bedeutet nicht, Angst vorm Tod zu haben.
Sondern Klarheit im Leben.
Klarheit darüber, was zählt.
Und was du endlich loslassen musst.
Konsum. Vergleiche. Ablenkung.
All das hält dich von deinem Werk ab.
Was bleibt
Du bist nicht hier, um einfach nur durchzukommen.
Du bist hier, um etwas zu schaffen.
Und dieses Etwas beginnt nicht morgen.
Es beginnt jetzt.
Fazit:
Du schiebst auf, weil du denkst, du hast Zeit.
Du konsumierst, weil du nicht fühlst.
Du brauchst keine Motivation, sondern eine Deadline.
Du findest Erfüllung nicht in Ablenkung, sondern in Arbeit an dir.
Und du bist nicht zu spät. Noch nicht.